Was ist Osteopathie bzw. Osteopathische Medizin (OM) ?

Die Osteopathie befasst sich mit der Analyse und Heilung von Fehlfunktionen (Dysfunktionen) im Bewegungssystem, den inneren Organen und am Nervensystem. 
Die Osteopathie geht davon aus, dass überall dort, wo der Körper Bewegungen nicht optimal ausführen kann, Krankheiten entstehen. Erst das reibungslose Zusammenspiel aller Körpereinheiten ermöglicht dem Organismus, als Ganzes harmonisch zu funktionieren. Die Diagnose und Behandlung erfolgt vor allem durch die palpierenden Hände des osteopathischen Arztes. Durch die Palpation können wir auch kleinste Fehlfunktionen aufspüren und in der Therapie korrigieren. Die meisten Behandlungsmethoden sind sogenannte weiche Techniken, die mit geringen Kräften arbeiten.

Das Ziel der Osteopathie ist es, die Gesundheit des Patienten wiederherzustellen und zu stärken. Osteopathie ist weniger auf die Beseitigung von Krankheit ausgerichtet als auf das Auffinden von Gesundheits Ressourcen. Auch bei schweren Abnützungen gibt es immer noch eine „Funktions-Reserve“, die der osteopathische Arzt  stärkt und stabilisiert, so dass häufig eine Operation vermieden werden kann.

Dr. J. Göbel, Dr. J. Mayer, Dr. J. Würz und Frau M. Ölgärtner verfügen über Jahrzehnte lange Erfahrung in der Osteopathie. Wir haben neben der Osteopathischen Grundausbildung für Ärzte zusätzliche Diplome für Osteopathische Medizin in der Pädiatrie und in der Geriatrie. Schwerpunkte der Praxis sind Osteopathie bei Kindern und in der Geriatrie

Was kann mit Osteopathie behandelt werden:

  • akute und chronische Schmerzen im Bewegungsapparat
  • Funktionsstörungen im Bauchraum und Brustkorb
  • Entwicklungsstörungen bei Säuglingen und Kindern

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerz -Syndrom der Wirbelsäule geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine Studien die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin bei den unten aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.